In dieser Rubrik sehen Sie Werke, welche ich für diverse Kunstwettbewerbe oder auch einfach nur aus einer künstlerischen Notwendigkeit heraus gefertigt habe. Weiters gibt es Bilder von den "Knopfzwergen", einem Workshop für Schulkinder. Und vielleicht in Zukunft weiteres......

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir ein kurzes Feedback zu dem einen oder anderen schreiben würden.

 


„Borderlines“

Dieses Stück wurde für den ART- Award 2020 der bildenden Künstler Österreichs gefertigt und ich freue mich sehr, dass es unter die zehn Besten gewählt wurde. 

Feinsilber, Emaille, Gold 14k, Silber 925

„Grenzenlos“ sein, Borderlines übertreten, indem ich meine Berufe, Arbeitstechniken und künstlerische Ansprüche vermische. So auch hier: Kunst am Körper, Körper(teil) als Kunst. Grenzen werden mit einer „Quad Helix“, eine Technik aus der Kieferorthopädie, hier in Form der Aufhängung, erweitert und es entfaltet sich eine schmückende Schönheit.
Corona zeigt uns wie wichtig es ist sich um unseren Körper zu sorgen, dass Kunst Medikation sein kann und unserer Seele gut tut.


Ein Wettbewerb mit dem Titel: " Ein Souvenir"  im April 2018

 

❂ Anybody can love the mountains, but it takes a soul to love the prairie ❂ ・WILLA CARTHER・

 

Das größere Werkstück besteht aus einem handmodellierten Vorderteil aus Edelstahl und stellt das Prairiegras dar. An die Rückseite kann echtes Gras in Halterungen gesteckt werden.

Hinter dem wogenden Gras gibt es ein kleineres Silberteil mit indianischem Muster emailliert.

Oder ein größeres, zwar mit dem demselben Muster, jedoch in Plique a jour Technik emailliert. Das heißt die Farben leuchten erst, wenn Licht durchscheint.

 

Die kleine tragbare Version dieses Herzensstücks besteht aus Silber 925 mit gesägtem Gras im Vordergrund und einem emaillierten Teil, welchen man dahinter befestigen kann.

 


Die Geschichte zu dem Stück
„And the wind whispers prairie“

Schon beim Spielen als kleines Mädchen war ich lieber Indianer als Cowboy.
Der Höhepunkt des Jahres war, wenn ich „Nscho-Tschi“, die Schwester Winnetous, im Fernseher anhimmeln konnte.
Viele Jahre später habe ich ganze Sturzbäche an Tränen, bei unzähligen Filmabenden mit „Der mit dem Wolf tanzt“, vergossen. Eine schöne Zeit in meinen 20ern war, als mich Kinder auf der Straße mit „Pocahontas“ansprachen. Ja, ich hatte schwarze Zöpfe :-).
Das Schicksal wollte, dass meine Nichte nach Nebraska zog und so kam ich endlich in den mittleren Westen der USA, der Heimat der Plain Indians. Als ich das erste Mal in einer Prairielandschaft stand war dieses  Gefühl überwältigend.
Ein wunderschönes Grasmeer bis zum Horizont.
Was aber an meinem perfekten Bild fehlte, war die Kultur der Plain Indians.

( Ich habe diese Bezeichnung absichtlich gewählt und habe größten Respekt vor deren Kultur. Hier der Link zu einem diesbezüglich informativen Artikel :  https://www.nativetimes.com/life/commentary/11389-native-american-vs-american-indian-political-correctness-dishonors-traditional-chiefs-of-old  )
Leider wurde bereits sehr viel davon zerstört, weshalb es mir wichtig war etwas von dieser Kultur in mein  Schmuckstück mit einzubauen.
Als ich nun nach einem passenden Titel suchte, kamen mir einige in den Sinn. Ich schickte sie per WhatsApp nach Nebraska zu meiner Nichte, mit der Bitte sie auf richtiges Englisch zu überprüfen.
Keine Antwort. Der Abgabetermin rückte näher und bei einer Autofahrt hatte ich plötzlich die Idee. In Anlehnung an Jimi Hendrix` „And the wind whispers Mary“ entschloss ich mich zu:
„And the wind whispers prairie“. Gesagt, getan, abgegeben.
Tags darauf hatte ich eine Nachricht bekommen.
Meine Nichte erklärte mir warum sie für die Rückmeldung so lange gebraucht hatte.
Ihr gefielen zwar meine Titelvorschläge, aber sie wollte noch etwas nachsehen, denn immer wenn sie in Lincoln an einer bestimmten Stelle vorbeikommt, muss sie an mich denken. Einfach so. Also fuhr sie zu der Straße um nachzusehen wie sie heißt.
Der Name der Straße ist: „Prairie wind“ !!
Anfangs fanden wir es ziemlich spooky, aber inzwischen freut mich der Gedanke, dass der Prairiewind den weiten Weg zu mir gefunden und mir den Titel zugeflüstert hat.

 


2020 "Das Corona Jahr"

Eine Achterbahn der Gefühle, wahrscheinlich für jedermann, und jeder hat seine Art damit umzugehen.

Meine ist meine "Kunst" und je älter ich werde, desto mehr schaffe ich es Emotionen, sowohl fröhlicher als auch trauriger Natur, und Krisen jeglicher Art in Bilder oder Metall zu bannen und mir so zu helfen.

So sind gegen Ende dieses Jahres die nachfolgende Seelenstücke entstanden. ✨

 

"Emotions Overload"

"Sometimes the heart gets lost"

"Soul in hibernation" ❄️


"Die Knopfzwerge" ein Workshop für Kinder

Sollten Sie Interesse an einem Workshop mit Kindern haben, bitte kontaktieren Sie mich.